Social Media Marketing 2012: Höhere Budgets, zu wenig Kontrolle

by Adobe Marketing Cloud

Posted on 08-20-2012

Unternehmen und andere Organ­i­sa­tio­nen in Deutsch­land set­zen sich immer aus­führlich­er und strate­gis­ch­er mit dem The­ma Social Media auseinan­der. Die Zeit des Exper­i­men­tierens ist in den meis­ten Fällen vor­bei. Die Lern­prozesse der let­zten Jahre haben dazu geführt, dass inzwis­chen immer stärk­er in organ­isatorische Rah­menbe­din­gun­gen investiert wird. Das zeigt die deutsch­landweite Studie „Social Media Del­phi 2012“ der Uni­ver­sität Leipzig. die jet­zt zum drit­ten Mal veröf­fentlicht wurde.

Rund 39 Prozent der befragten Kom­mu­nika­tionsver­ant­wortlichen geben an, über spezielle Bud­gets für Social-Media-Kom­mu­nika­tion zu ver­fü­gen. Das ist eine Steigerung zum Vor­jahr um 22 Prozent­punk­te. In Organ­i­sa­tio­nen mit län­ger­er Social-Media-Erfahrung und mit ein­er größeren Anzahl an Social-Media-Aktiv­itäten ist häu­figer ein eigenes Bud­get für Social Media vorhan­den. Auch größere Organ­i­sa­tio­nen und börsen­notierte Unternehmen sind dies­bezüglich bess­er aufgestellt. Zukün­ftig wird sich dies aus Sicht der Befragten noch weit­er verbessern. Die Mehrheit der Befragten (64 Prozent) glaubt, dass dieses Bud­get in Zukun­ft weit­er steigen wird.

Eine beson­dere Her­aus­forderung für das Kom­mu­nika­tion­s­man­age­ment — so die Studie — stellt allerd­ings die Eval­u­a­tion der umfan­gre­ichen Aktiv­itäten und der sich dynamisch verän­dern­den Inhalte des Social Web dar. Nahezu acht von zehn Befragten geben an, keine spez­i­fis­chen Social-Media-Kenn­zahlen zu ver­wen­den. In größerem Maß find­et man solche Key Per­for­mance Indi­ca­tors (KPIs) nur in sehr aktiv­en Organ­i­sa­tio­nen und in solchen mit langjähriger Social-Media-Erfahrung. In Behör­den und Non-Prof­it-Organ­i­sa­tio­nen sind im Ver­gle­ich zu Unternehmen deut­lich weniger Kenn­zahlen vorhan­den. Die übergreifende Steigerung zum Vor­jahr um 8 Prozent­punk­te darf daher nicht über den** inhaltlichen Nach­holbe­darf** hin­weg täuschen. Die Organ­i­sa­tio­nen, die bere­its ihre Social-Media-Aktiv­itäten evaluieren, weisen unter­schiedliche Typen der Social-Media-Eval­u­a­tion auf. 79 Prozent lassen sich dem Typus spo­radis­ch­er und sub­jek­tiv­er Eval­u­a­tion zuord­nen, 13 Prozent ver­wen­den einzelne Social-Media-Werte und nur 8 Prozent Social-Media-Kennzahlensysteme.

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