Adobe unterstützt als erster Anbieter die erweiterten Kampagnen bei Google AdWords

by Adobe Marketing Cloud

Posted on 02-28-2013

Google hat ger­ade die bevorste­hende Ein­führung von erweit­erten Kam­pag­nen in AdWords angekündigt. Sie wur­den entwick­elt, weil viele Men­schen immer online sind und dabei ver­schiedene Geräte kom­ple­men­tär ver­wen­den. Die “Enhanced Cam­paigns” sollen dabei helfen, poten­zielle Kun­den noch ein­fach­er zu erre­ichen – im richti­gen Moment auf dem ger­ade ver­wen­de­ten Gerät.

Dadurch entste­hen vielver­sprechende Möglichkeit­en für Unternehmen. Gle­ichzeit­ig wird jedoch auch das** Mar­ket­ing** kom­plex­er und zeitaufwendi­ger. Dieses Beispiel zeigt das Poten­zial: Eine Pizze­ria möchte eine bes­timmte Anzeige schal­ten, wenn ein Nutzer um 13 Uhr auf seinem Arbeit­splatz­com­put­er “piz­za” als Such­be­griff ein­gibt. Diese Anzeige soll einen Link zu einem Online-Bestell­for­mu­lar oder zur Speisekarte enthal­ten. Sucht jedoch ein poten­zieller Kunde, der einen hal­ben Kilo­me­ter vom Restau­rant ent­fer­nt ist, um 20 Uhr über sein Smart­phone nach “piz­za”, soll eine andere Anzeige erscheinen – z. B. mit ein­er Click-to-Call-Tele­fon­num­mer und der Restaurantadresse.

Fak­toren wie der Stan­dort, die Tageszeit und der Funk­tion­sum­fang des ver­wen­de­ten Geräts wer­den für die Auswahl der richti­gen Anzeige immer wichtiger. Mit den “Enhanced Cam­paigns” ist es nicht mehr erforder­lich, mehrere sep­a­rate AdWords-Kam­pag­nen, Berichte und Anzeigen­er­weiterun­gen miteinan­der zu kom­binieren und zu ver­gle­ichen, um** ver­schiedene Anzeigen** für unter­schiedliche Sit­u­a­tio­nen zu schal­ten. Der Besitzer der Pizze­ria kann dies vielmehr ganz ein­fach zen­tral über sein Kon­to ver­wal­ten und seine Ziel­gruppe auf allen Geräten und kon­textbasiert (z. B. abhängig von Stan­dort, Tageszeit und Geräte­typ) mit den richti­gen Anzeigen erreichen.

Die neue Funk­tion ste­ht ab sofort auch in Deutsch­land im AdWords-Kon­to zur Ver­fü­gung und alle neu erstell­ten Kam­pag­nen sind jet­zt stan­dard­mäßig im neuen For­mat. Es gibt allerd­ings eine Übergangszeit, in der noch Kam­pag­nen in der bish­eri­gen Form erstellt wer­den kön­nen, die im Juni 2013 endet.

Die wichtig­sten Änderun­gen bei Google AdWords:

Google AdWords bün­delt nun Desk­top- und Tablet-Traf­fic und unter­schei­det ihn von Zugrif­f­en über Smart­phones und anderen mobilen Endgeräten, in dem es den Wer­be­treiben­den den Ein­satz eines „Mobile Bid Mod­i­fiers” für den mobilen Teil des Traf­fic erlaubt. Das ermöglicht das gezielte Bieten auf mehr, weniger oder gar keinen mobilen Traffic.

Der Adobe Media Opti­miz­er ist die erste Plat­tform für die dig­i­tale Wer­bung am Markt, die dieses neue For­mat beim Man­age­ment und der Syn­chro­ni­sa­tion mit AdWords unter­stützt. Wie der Screen­shot unten zeigt, zeigt Google Empfehlun­gen (“Sug­ges­tions“) für den „Mobile Bid Mod­i­fi­er“ an. Während es eine Option ist, sich ein­fach an diese Vorschläge zu hal­ten, die auf Basis des „Mobile Bid Mod­i­fi­er Cal­cu­la­tor“ ermit­telt wer­den, ver­fol­gt Adobe einen anderen Ansatz.

Das Team aus Daten­wis­senschaftlern, das für die Weit­er­en­twick­lung des Adobe Media Opti­miz­ers zuständig ist, hat sich auf die Bere­it­stel­lung von intel­li­gen­ten Algo­rith­men konzen­tri­ert, mit deren Hil­fe der „Mobile Bid Mod­i­fi­er“ automa­tisch ein­gerichtet wer­den kann – unter Berück­sich­ti­gung der indi­vidu­ellen Per­for­mance-Dat­en des Adver­tis­ers. Denn in den meis­ten Fällen ken­nt Google die aktuellen Kon­ver­sion­srat­en nicht und kann sie deshalb auch nicht in seine Empfehlun­gen ein­beziehen. Auch schaut Google nicht auf die Gebote, die von anderen Wer­be­treiben­den eingestellt wer­den und ver­wen­det sie für seine Vorschläge. Was zu CPC-Empfehlun­gen (Cost-Per-Click) führen kann, die viel zu hoch sind.

Mit dem Adobe Media Opti­miz­er ist man dage­gen in der Lage, alle Per­for­mance-Dat­en – wie Con­ver­sions, Impres­sions, Klicks usw. – bei der Berech­nung des opti­malen „Mobile Bid Mod­i­fiers” zu berück­sichti­gen. Dazu kommt, dass die Einord­nung von Tablets in die Desk­top-Kat­e­gorie zu** steigen­den CPCs** führen kann – mit der Folge, dass der Return on Invest (ROI) ein­er Kam­pagne sich ver­schlechtert. Deshalb soll­ten Adver­tis­er ihre „Mobile Bid Mod­i­fiers” sehr sorgfältig auf­set­zen. Der Adobe Media Opti­miz­er hil­ft mit seinen fort­geschrit­te­nen algo­rith­mis­chen Berech­nun­gen dabei und automa­tisiert den Prozess.

Wer­be­treibende kön­nen die neuen Funk­tio­nen für erweit­erte Kam­pag­nen im Adobe Media Opti­miz­er ab sofort testen und find­en bei unseren Con­sul­tants Unter­stützung, wenn sie nach einem gang­baren Weg zur Umwand­lung ihrer bish­eri­gen AdWords-Kam­pag­nen in das neue For­mat suchen.

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