Adobe Experience Manager ist mehr als nur Content-Management

by Adobe Marketing Cloud

Posted on 02-20-2014

Nach­dem sich in der Mit­tagspause alle Teil­nehmer gestärkt und ver­net­zt hat­ten, begann die Prax­is-Ses­sion. Den Auf­takt macht­en Philipp Kolb von der Fraun­hofer-Gesellschaft in München und Mar­tin Brösam­le von der eggs uni­me­dia GmbH. Als die Forschung­sein­rich­tung 2010 ihr beste­hen­des Con­tent-Man­age­ment-Sys­tem (CMS) ablösen wollte, galt die Devise „So zen­tral wie nötig, so dezen­tral wie möglich“.

Die Entschei­dung für Adobe Expe­ri­ence Man­ag­er (AEM) als neue Plat­tform hat­te viele Gründe, darunter die mod­erne Architek­tur und der Mul­ti-Site-Man­ag­er für das ein­fache Ver­wal­ten viel­er Web­sites. Aber auch der rel­a­tiv geringe Schu­lungsaufwand und das intu­itive User-Inter­face, das den über 800 Autoren die tagtägliche Arbeit erle­ichtert, waren wichtige Argu­mente. Neben den Web­sites der einzel­nen Fraun­hofer-Insti­tute sollte AEM auch das Back­end für das interne Por­tal auf eine neue Grund­lage gestellt werden.

Nach­dem 2010 der Relaunch des Fraun­hofer-Inter­ne­tauftritts mit dem neuen CMS im Hin­ter­grund erfol­gre­ich geschafft wor­den war, kam bere­its ein Jahr später die Inte­gra­tion der AEM Doc­u­ment Ser­vices und Process Man­age­ment in das interne Por­tal und die Unternehmens-IT hinzu. Diese For­mu­lar- und Doku­menten-Plat­tform schafft einen Work­space für die Mitar­beit­er, in dem sie papier­lose automa­tisierte Prozesse für ver­schiedene Auf­gaben anstoßen kön­nen – von der Mel­dung ein­er Erfind­ung bis zur Krankmel­dung eines Mitarbeiters.

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Die näch­sten Schritte waren 2012 die Ein­rich­tung von AEM Cus­tomer Com­mu­ni­ca­tions für das Kor­re­spon­denz-Man­age­ment im HR-Bere­ich und 2013 das Hinzufü­gen des Moduls AEM Social Com­mu­ni­ties, mit dessen Hil­fe die Erweiterung der Unternehmen­skom­mu­nika­tion der Fraun­hofer-Gesellschaft um die diversen Social-Media-Kanäle bess­er ges­teuert wer­den kann. Das Betreiben von Weblogs in der gewohn­ten CMS-Umge­bung ist damit eben­so möglich wie eine work­flowgestützte Mod­er­a­tion von Community-Inhalten.

„Adobe Expe­ri­ence Man­ag­er ist mehr als Con­tent-Man­age­ment“, so die bei­den Ref­er­enten, „son­dern eine umfassende Plat­tform zum Ver­wal­ten, Per­son­al­isieren, Opti­mieren und Aus­liefern von Inhal­ten über alle Kanäle hin­weg“. Mit ein­er Vielzahl von Add-Ons und per­fekt inte­gri­erten Dien­sten kann eine flex­i­ble und beliebig skalier­bare Lösung aufge­baut wer­den, die mit den Anforderun­gen wächst und eine Vielzahl von Bere­ichen abdeckt – wie z.B. die Doku­menten­er­stel­lung und ‑ver­schlüs­selung. Diesen “Blick auf etwas ungewöhn­liche Ein­satzge­bi­ete von AEM” woll­ten die Ref­er­enten vorstellen. Und auch die Anbindung ander­er IT-Sys­teme über Schnittstellen war ein Thema.

Und wie geht es bei der größten Forschungs­ge­sellschaft in Europa mit ihren 27.000 Mitar­beit­ern und 66 Insti­tuten weit­er? Das näch­ste große Pro­jekt ist bere­its in der Vor­bere­itung: Die Umstel­lung aller Web­sites auf Respon­sive Design, damit sie auch mit mobilen Endgeräten opti­mal genutzt wer­den kön­nen.

Topics: Digitale Transformation & Marketing, Digital EMEA

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