Digital Marketing mit Hirn

by Adobe Marketing Cloud

Posted on 02-20-2014

Wann geht Dig­i­tales Mar­ket­ing direkt ins Hirn? Das ist die Frage, die Dr. Hans-Georg Häusel vom Beratung­sun­ternehmen Gruppe Nymphen­burg Con­sult in sein­er Keynote der Adobe Dig­i­tal Mar­ket­ing Days stellte. Die Antwort darauf find­et sich im Neu­ro­mar­ket­ing, dessen neueste Erken­nt­nisse der anerkan­nte Experte auf diesem Gebi­et dem staunen­den Pub­likum präsen­tierte. Wobei er dafür plädierte, die tech­nis­chen Möglichkeit­en des dig­i­tal­en Mar­ket­ings mit der Neu­ro-Wis­senschaft zu verbinden. Mit seinen zum Teil witzi­gen Anmerkun­gen und Beispie­len — auch kleinen Fil­men zu Tier­ex­per­i­menten — sorgte der Wis­senschaftler oft für Heiterkeit.

Neuro_Aber es gab auch viel zu ler­nen. Etwa bei der Frage, wie linke und rechte Gehirn­hälfte zusam­me­nar­beit­en? Oder warum der Men­sch möglichst nicht denken will. Was ein Vorteil für starke Marken ist, da sie auf Bekan­ntheit und Emo­tio­nen set­zen kön­nen. Und das Gehirn hat auch sehr unter­schiedliche Ver­ar­beitungsmech­a­nis­men für Infor­ma­tio­nen, die print oder dig­i­tal geliefert wer­den. Am Beispiel von ver­schiede­nen Inter­net-Auftrit­ten zeigte er, wie wichtig Emo­tion­al­isierung, Per­son­al­isierung, Stim­ulierung, Ver­trauen und gute User Expe­ri­ence für den Erfolg im Web sind. “Neu­ro-Web” ist Dr. Häusels Schlag­wort für die Umset­zung dieser Erkenntnisse.

Wobei auch die Ziel­grup­pen entschei­dend sind. So gibt es sehr starke alters­be­d­ingte Unter­schiede beim Nutzen von Web-Anwen­dun­gen. Und auch zwis­chen Män­nern und Frauen beste­hen erhe­bliche Unter­schiede, etwa beim einkaufen oder bei der Wahrnehmung von Inhal­ten. Viele Denkanstösse, auf die man in Zukun­ft im Mar­ket­ing acht­en sollte.

Topics: Digitale Transformation & Marketing, Digital EMEA

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