Adobe.com: Endlich mal ein Schuster mit guten Schuhen

by Adobe Marketing Cloud

Posted on 03-06-2014

Die Sto­ry von Lukas Ryf, dem ersten Ref­er­enten nach der Mit­tagspause, hängt eng mit der Lösung Adobe Expe­ri­ence Man­ag­er (AEM) zusam­men. Denn 1999 fing er an, für Day Soft­ware in Basel zu arbeit­en. Dort wurde mit CQ ein Con­tent-Man­age­ment-Sys­tem entwick­elt, dass die Ver­ant­wortlichen bei Adobe schw­er beein­druck­te. So übernahm der US-Konz­ern später die Schweiz­er Soft­wareschmiede und aus CQ wurde AEM.

Heute ist Lukas Ryf Senior Man­ag­er bei Adobe und hier für die glob­ale„ Web­site Adobe.com und alle weit­eren AEM-Plat­tfor­men im Unternehmen wie dem Mar­ket­ing-Hub (DAM) oder dem Intranet ver­ant­wortlich. Nach eini­gen mJahren in San Fran­cis­co lebt er nach der Geburt sein­er Zwill­inge inzwis­chen mit der Fam­i­lie wieder in der Heimat­stadt Basel. In sein­er Präsen­ta­tion heute strafte Ryf den alten Spruch “Der Schus­ter hat die schlecht­esten Schuhe” Lügen. Denn aus dem sta­tis­chen Inter­net-Auftritt Adobe.com ist in den ver­gan­genen fünf Jahren eine erfol­gre­iche eCom­merce-Plat­tform gewor­den, die heute für** 1 Mil­liarde Dol­lar** Umsatz im Jahr steht.

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Um das zu schaf­fen, kommt die gesamte Palette der Adobe Mar­ket­ing Cloud kon­se­quent zum Ein­satz. Ziel ist es, das eigene Online-Geschäft anzukurbeln und den Umsatz immer weit­er zu steigern. Und gle­ichzeit­ig ein Ref­erenzbeispiel zu schaf­fen, aus dem andere Unternehmen ler­nen kön­nen. In einem aus­führlichen Anwen­der­bericht (PDF-Down­load) ist der Weg zum Erfolg genau doku­men­tiert. Einige der** Zahlen** daraus:

• Die Ver­wen­dung der Adobe Mar­ket­ing Cloud zur kon­tinuier­lichen Opti­mierung von Mul­ti-Chan­nel-Kam­pag­nen erbrachte pro­duk­tüber­greifend einen Umsatz­zuwachs von 40 Mio. US-Dol­lar im Jahr.

• Die Kon­ver­sion­srate stieg von 2,5 % auf 12 % und brachte dank intel­li­gen­ter Seitenop­ti­mierung einen zusät­zlichen Jahre­sum­satz von über 20 Mio. US-Dollar.

• Der Return on Invest­ment (ROI) stieg um 24 % und der Umsatz im Bere­ich Dig­i­tal Media wuchs um 37 % — damit war hier ein Umsatzwach­s­tum von rund 15 Mio. US-Dol­lar zu verze­ich­nen, vor allem durch ein erweit­ertes Such-Management.

• Durch das per­ma­nente Testen und Ver­fein­ern von dig­i­tal­en Inhal­ten kon­nte bei der Dig­i­tal-Media-Soft­ware eine Umsatzsteigerung von 29 % erre­icht wer­den — bis zu 1 Mio. US-Dol­lar Zusatzum­satz pro ange­boten­em Produkt.

• Durch die Nutzung von Soft­ware-Inte­gra­tion und Part­ner­schaften zur Steigerung der Empfehlun­gen über die sozialen Net­ze wuchs der Traf­fic auf die Web­sites um 20 %, über die organ­is­che Suche legte er im Beobach­tungszeitraum um 25 % zu.

• Der ROI stieg mit Hil­fe der einge­set­zten Social-Mar­ket­ing‑Lö­sung in den ersten zwei Monat­en nach einem wichti­gen Pro­duk­t­launch im Bere­ich Dig­i­tal Media um das Zehnfache.

• Während des Launch­es der Adobe Cre­ative Suite 6 und der Adobe Cre­ative Cloud gab es mehr als 3 Mio. Besuch­er auf der Web­site Adobe.com, die über soziale Net­zw­erke kamen.

• Erweit­ertes Testen und Tar­get­ing für per­son­al­isierte Ange­bote (statt zufäl­lig aus­gewählter Offer­ten) erhöhte die Klick­rate um 75 %.

• Die Kosten für die Pflege von Web­sites (Desk­top und mobil) sank um mehr als 2 Mio. US-Dollar.

• Durch Bere­it­stel­lung dynamis­ch­er, per­son­al­isiert­er Texte und Bilder nahm die Nutzungs­dauer bes­timmter Seit­en um 10 % zu.

• Durch automa­tisierte Key­word-Gebote in der Such­maschi­nen­wer­bung kon­nte die Zahl der Anmel­dun­gen für den Dienst Adobe Form­s­Cen­tral um 30 % erhöht wer­den, während die Kosten pro Anmel­dung um 41 % sanken.

In sein­er Präsen­ta­tion heute konzen­tri­erte sich Lukas Ryf als Che­far­chitekt vor allem auf die Basis dieser Erfolge: Die AEM-Instal­la­tion mit rund 2 Mil­lio­nen lokalisiert­er Seit­en in 59 Län­dern und nahezu 1 Mrd. Page-Views im Monat. Im ersten Schritt der Verän­derung wur­den zunächst die diversen Lösun­gen der Mar­ket­ing Cloud imple­men­tiert. Dann erfol­gte nach unter­schiedlichen Kri­te­rien (Start­seite, Nav­i­ga­tion, Preisangaben) eine Per­son­al­isierung für die unter­schiedlichen Nutzer­grup­pen.

Aber auch das Einkauf­ser­leb­nis, Pro­duk­tempfehlun­gen, voraus­ge­füllte For­mu­la­re und der Express-Check­out — so das Ergeb­nis umfan­gre­ich­er Tests — tra­gen wesentlich zum Erfolg bei. “Das fort­laufende Testen ist das A&O”, fasste Lukas Ryf seine Erfahrun­gen zusam­men. Denn man höre nie auf zu ler­nen. Das gelte auch für die unter­schiedlichen Märk­te auf der Welt: Darum “unter­schei­det sich auch die User Expe­ri­ence in Chi­na von der in der USA”.

Und wie soll es nun weit­erge­hen? “Sim­pli­fy” ist das Mot­to für die Zukun­ft. Es greift viele der Überlegun­gen auf, die heute mor­gen bere­its der Hin­forsch­er Dr. Häusel in sein­er Keynote ange­sprochen hat. Wie diese Vere­in­fachung ein­er kom­plex­en Web­site ganz prak­tisch ausse­hen kann, demon­stri­erte Lukas Ryf in ein­er “Sneak Pre­view” an ersten Lay­out- und Nav­i­ga­tions­beispiel für den geplanten Relaunch von adobe.com im Mai.

Vor allem die Opti­mierung für alle denkbaren Endgeräte mit Hil­fe von Respon­sive Design und die Reduzierung der notwendi­gen Klicks bis zum Kau­fab­schluss sind dabei The­men. “Die Web­site ist kün­ftig nicht mehr nur ein Mar­ketin­gin­stru­ment, son­dern wird direkt zu unserem Pro­dukt”, blick­te der Che­far­chitekt in Berlin in die nähere Zukunft.

Topics: Digitale Transformation & Marketing, Digital EMEA

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