Blick in die Kristallkugel 2: Social Media

by Adobe DACH

Posted on 11-27-2014

Im** zweit­en Teil** unser “Blick in die Kristallkugel”-Serie geht es um Social Media. Auf haufe.de hat Till Stein­bren­ner7 Social-Media-Mar­ket­ing-Trends für 2015″ vorgestellt. Die wollen wir uns genauer anschauen und kri­tisch bew­erten. “Social Media Mar­ket­ing kann sich größter Beliebtheit erfreuen. Aber wie alle mod­er­nen Mar­ket­ingkanäle verän­dert sich auch Social Media per­ma­nent”, schreibt der Autor im Vorspann. Und was sind seine Prognosen?

1. Ohne Geld keine Reichweite

Face­book macht es vor, andere wer­den nachziehen: Die organ­is­che Reich­weite von sozialen Net­zw­erken ist im Sink­flug. 2015 gibt es immer weniger „kosten­lose“ Reich­weite. Eine Social-Media-Mar­ket­ing-Kam­pagne ohne Social Ads ist dann undenkbar. Vor allem bei der Ziel­grup­pen­analyse und dem Tar­get­ing gibt es aber noch Verbesserungspotenzial.

2. Face­book Ads wer­den noch teur­er und noch essenzieller

Bere­its dieses Jahr sind Face­book Ads immer teur­er gewor­den. Dieser Trend wird sich 2015 fort­set­zen. Mit der weit­eren Verk­nap­pung des organ­is­chen Traf­fics ergibt sich dadurch auch eine noch größere Abhängigkeit.

Unsere Ein­schätzung dazu: In der Tat. Wer heute als Unternehmen Social Media pro­fes­sionell betreiben will, kommt über entsprechende Tools nicht herum. Mit dem Adobe Media Opti­miz­er lässt sich zum Beispiel auch aus den Wer­be­bud­gets für die Social Media-Kanäle mehr herausholen.

3. Social ist Mobil

Die mobile Nutzung von sozialen Net­zw­erken wächst unge­bremst. 2015 ist der mobile Kanal der entschei­dende bei Social Media. Social-Media-Mar­keter müssen ver­ste­hen, dass für eine Social-Media-Kam­pagne alle Berührungspunk­te mobil opti­miert sein müssen. Das begin­nt bei der eige­nen Home­page und endet bei E‑Mails.

Wir meinen: Auch das ist ein klar­er Trend. Respon­sive Web­sites sind ein Muss. Aber wer Kun­den dauer­haft an sich binden will, braucht auch attrak­tive Ser­vice-Apps.

4. Twit­ter Ads gehören zum Standard-Repertoire

Das gute an Twit­ter-Wer­bung ist die Flex­i­bil­ität. 2015 erlaubt das auch kleineren Unternehmen hier zu investieren. Twit­ter arbeit­et weit­er an dem besten Ad-Sys­tem im Social-Media-Bere­ich und die Chan­cen ste­hen gut, dass viele Mar­keter 2015 der gle­ichen Mei­n­ung sind.

Wir sind skep­tisch: Für bes­timmte Kam­pag­nen macht Twit­ter dur­chaus Sinn. Aber die Akzep­tanz und Reich­weite lassen in Deutsch­land noch zu wün­schen übrig. Ohne genaue RoI-Betra­ch­tun­gen und Analyse lässt sich hier viel Geld verpulvern.

5. Con­tent Mar­ket­ing und Social Media Mar­ket­ing verschmelzen

Es ist offen­sichtlich: Con­tent Mar­ket­ing braucht Social Media Mar­ket­ing und umgekehrt. Deswe­gen kommt es 2015 zu ein­er großen Abhängigkeit, die let­z­tendlich in Ver­schmelzung endet.

Das denken wir: In der Tat sind gute und attrak­tive Inhalte der Dreh- und Angelpunkt. Das Beispiel Buz­zfeed zeigt, wie Social Media zur Ver­bre­itung von Con­tent-Ange­boten effizient einge­set­zt wer­den kann. Das ist aber nicht unbe­d­ingt ein neuer Trend, der 2015 bestimmt.

6. Social Media wird endlich zum Dialogkanal

Sozial meint Inter­ak­tion. Doch in den ver­gan­genen Jahren wurde dieser Aspekt beim Social Media Mar­ket­ing oft stiefmüt­ter­lich behan­delt. Stu­di­en zeigen jedoch, dass sich das ändert. Marken set­zen immer mehr auf Inter­ak­tion und Engage­ment im gesamten sozialen Net­zw­erk, nicht nur im eige­nen Kanal. Aus diesem Grund wird Social Media 2015 der erfol­gre­ich­ste Dialogkanal.

Unsere Mei­n­ung: Das ist Kaf­feesat­zle­serei. Warum soll 2015 ein­treten, was in den Vor­jahren nicht der Fall war? Social Media kann für manche Unternehmen ein toller Dia­log- oder Ser­vicekanal sein. Das muss aber nicht zwangsläu­fig für alle Fir­men zutr­e­f­fen. Auch One-Way-Kom­mu­nika­tion über soziale Medi­en hat seine Berechtigung.

7. Insta­gram set­zt weltweit zum Siegeszug an, auch in Deutschland

Mit­tler­weile ver­fügt Insta­gram auch in Deutsch­land über weit mehr als drei Mil­lio­nen User und ist damit auch für hiesige Social-Media-Mar­keter inter­es­sant. In Zusam­men­spiel mit einem guten Ad-Sys­tem kom­men Social-Media-Mar­keter 2015 oft nicht mehr um Insta­gram herum.

Wir glauben: So pauschal kann man das nicht sagen. Für bild­lastige Mode- und Lifestyle-Marken mag das so sein. Aber für andere Branchen? Das wer­den wir Ende 2015 sehen.

Die bish­eri­gen Fol­gen unser­er Serie:
Blick in die Kristal­lkugel 1: Dig­i­tal Marketing

Topics: Digitale Transformation & Marketing, Digital EMEA

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