Studie: Smartphone wird zum persönlichen Einkaufsassistenten

by Adobe DACH

Posted on 01-20-2015

Fast zwei Drit­tel (64 Prozent) der Inter­net­nutzer in Deutsch­land möcht­en gern Preise und Ange­bote während des Einkaufs in sta­tionären Läden ver­gle­ichen, 43 Prozent wür­den** Pro­duk­t­be­w­er­tun­gen** abrufen und sog­ar mehr als 70 Prozent der Smart­phone-Besitzer wollen über ihre mobilen Geräte gern Infor­ma­tion­sser­vices am Point of Sale (PoS) nutzen — oder tun dies bere­its. Zu diesen Ergeb­nis­sen kommt eine Studie, die das Online-Mark­t­forschungsin­sti­tut Fit­tkau & Maaß Con­sult­ing im Auf­trag der Inter­net World Messe durchge­führt hat.

Auch sind 32 Prozent der deutschen Smart­phone-Nutzer daran inter­essiert, ihr mobiles Gerät als Routen­plan­er beim Shop­ping zu ver­wen­den. 28 Prozent wür­den es gerne als per­sön­lichen Einkauf­sas­sis­ten­ten ver­wen­den. Eben­falls 28 Prozent kön­nen sich vorstellen, in Zukun­ft mit ihrem Smart­phone im Han­del zu bezahlen. Laut der Studie, für die 7.000 deutsche Inter­net-Nutzer über ihr Inter­esse an der Nutzung von mobilen Geräten beim Einkaufs­bum­mel durch Läden, Kaufhäuser und Einkauf­szen­tren befragt wur­den, gibt es allerd­ings klare geschlechter­spez­i­fis­che Dif­feren­zen.

So sind Män­ner deut­lich inter­essiert­er am Pro­dukt- und Ange­botsver­gle­ich per Smart­phone als Frauen. Und
natür­lich zeigen sich auch Pro­duk­t­präferen­zen: Während Män­ner sich mobil eher über Tech­nik- und Bau­mark­t­pro­duk­te informieren wollen, sind für die Frauen Infor­ma­tio­nen über Lebens­mit­tel und Klei­dung wichtiger.

Auch Wer­bung über das Smart­phone kann für die Nutzer inter­es­sant sein. Beson­ders inter­essiert sind Ver­brauch­er daran, während des Einkaufens in sta­tionären Geschäften Hin­weise auf Son­derange­bote und Rabat­te zu erhal­ten. Mehr als 29 Prozent wollen über ihr Smart­phone darüber informiert wer­den. An Hin­weisen über aktuelle Aktio­nen im Ladengeschäft (z. B. The­men­wochen) wären 18 Prozent inter­essiert. Jed­er Vierte wün­scht sich diese Hin­weise bei Betreten des Geschäfts.

Adobe-Studie: “Mobile Elite” ist der Vorreiter

Zu ähnlichen Ergeb­nis­sen kommt eine Umfrage unter Nutzern mobil­er Endgeräte in den USA sowie in Kana­da, Großbri­tan­nien, Frankre­ich und Deutsch­land let­ztes Jahr durch­führen ließ. Der Schw­er­punkt lag dabei auf den Ver­brauch­ern, die eige­nen Angaben zufolge mehr Zeit mit Mobil­geräten ver­brin­gen und mehr Geld damit aus­geben als der Durch­schnitt der Befragten. Diese “Mobile Elite” ist laut der Studie eher jung (34 Prozent) bzw. mit­te­lalt (36 Prozent), eher männlich (53 Prozent) und ver­wen­det durch­schnit­tlich 1,9 Mobil­geräte.

Sie hat inner­halb eines Jahres mehr als 750 US-Dol­lar für Kon­sumgüter aus­gegeben. Dabei greift sie häu­figer auf Pro­dukt- und Preis­in­for­ma­tio­nen zurück als der Durch­schnittsver­brauch­er (65 vs. 58 Prozent), das Gle­iche gilt für visuelle Infor­ma­tio­nen (47 vs. 38 Prozent). Die “Mobile Elite” bevorzugt für das mobile Einkaufen Apps.

Auch beim Einkauf im sta­tionären Han­del wer­den die Mobil­geräte häu­fig genutzt. So gaben zum Beispiel 22 Prozent dieser Nutzer­gruppe an, in den ver­gan­genen drei Monat­en eine mobile Geld­börse ver­wen­det zu haben, während es von den Durch­schnittsver­brauch­ern nur 14 Prozent waren. 13 Prozent nutzten darüber hin­aus Augmented-Reality-Apps.

36 Prozent geben an, dass sie ihre Mobil­geräte zur Entschei­dungs­find­ung vor Käufen her­anziehen (Durch­schnitt: 32 Prozent). Ähnliche Werte ergeben sich bei der Inter­ak­tion mit Anzeigen auf mobilen Web­sites oder in Apps. Auch der SMS-Kon­takt zu Marken ist bei der “Mobilen Elite” intensiver.

Topics: Digitale Transformation & Marketing, Digital EMEA

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