Gute Nachricht: Banken packen digitale Transformation an

by Andreas Helios

Posted on 06-02-2015

Wo ste­hen die Banken aktuell beim The­ma Dig­i­tal­isierung? Was sind ihre Ziele? Welche Hin­dernisse auf dem Weg dor­thin müssen sie nach eigen­er Ein­schätzung überwinden? Diese Fra­gen hat der IT-Dien­stleis­ter GFT etlichen Finanzin­sti­tuten in mehreren Län­dern gestellt. Die gute Nachricht: Die Finanzwirtschaft packt mit­tler­weile die dig­i­tale Trans­for­ma­tion in ihrer Mehrheit an und kann schon erste Schritte auf diesem Weg vorweisen.

In zwei Punk­ten sind sich alle befragten Banken über Län­der­gren­zen hin­weg einig: Der Kunde ist der Treiber der Dig­i­tal­isierung der Finanzbranche. Kun­den­zufrieden­heit und ‑bindung in einem immer härteren Wet­tbe­werb ste­hen mit jew­eils mehr als 90 Prozent Zus­tim­mung bei den Insti­tuten ganz oben auf der Agen­da. Um die eigene Attrak­tiv­ität für Kun­den zu steigern, ist für die Befragten ein kon­sis­tentes Omnikanal-Ange­bot über alle Ver­trieb­skanäle (Online, Mobil, Fil­iale) Erfol­gs­fak­tor Num­mer 1, vor per­son­al­isierten Ange­boten oder der Auswahl der geeigneten tech­nol­o­gis­chen Plattform.

Stand in der Ver­gan­gen­heit stets das Pro­dukt im Mit­telpunkt und wur­den alle Struk­turen und Prozesse darauf aus­gerichtet, neue Ange­bote so zu gestal­ten, dass diese in erster Lin­ie Erträge ver­sprachen, ändert sich das ger­ade radikal. „Jet­zt rückt der Kunde ins Zen­trum, mit all seinen Bedürfnis­sen“, heißt es in der Studie. Möglich mache das die Dig­i­tal­isierung. Gle­ichzeit­ig habe die neue Konkur­renz, von kleinen Fin­Techs bis hin zu glob­alen Unternehmen wie Pay­Pal oder Face­book, die Branche aufgeweckt.

Um mit einem eige­nen Ange­bot zu punk­ten, set­zen Banken nun auf ein durchgängiges Kun­den­er­leb­nis, dig­i­tal und ana­log. Dabei sind sie unter­schiedlich schnell unter­wegs“, stellt die nicht-repräsen­ta­tive GFT-Studie fest. 48 Prozent der befragten Banken rech­nen damit, in drei bis fünf Jahren ihre Dig­i­tal­isierungs-Strate­gie kom­plett umge­set­zt zu haben. 36 Prozent wollen bere­its in ein bis zwei Jahren soweit sein.gft

Ins­ge­samt zeich­nen die befragten Experten das Bild ein­er Branche, die die Dig­i­tal­isierung aktiv ange­ht: 83 Prozent arbeit­en an ihrer Strate­gie oder haben einzelne oder mehrere Pro­jek­te ges­tartet. Gut 7 Prozent sind bere­its mit einem Kom­plet­tange­bot am Markt. Lediglich knapp 10 Prozent befassen sich noch nicht mit dem The­ma. Die größten Hür­den sehen die Befragten in sub­op­ti­malen organ­isatorischen Struk­turen, bei der Inte­gra­tion neuer Ser­vices in beste­hende Infra­struk­turen und einem Man­gel an Fach­per­son­al mit dig­i­taler Expertise.

Wie man die Hür­den überwinden kann, wird beim Adobe Dig­i­tal Mar­ket­ing Break­fast am Dien­stag, 9. Juni 2015 ab 9.00 Uhr in der **Kame­ha Suite **(Taunu­san­lage 20) in Frank­furt am Main besprochen. Hier disku­tieren Experten und Prak­tiker aus der Finanzwirtschaft, wie die ganzheitliche und kon­se­quente Verzah­nung von Mar­ket­ing, Ver­trieb und IT als Grund­lage für eine dig­i­tale Trans­for­ma­tion, die den einzel­nen Kun­den stärk­er in den Fokus rückt, stat­tfinden kann.

Ler­nen Sie von den Pio­nieren, tauschen Sie Erfahrun­gen aus und find­en Sie ihren eige­nen Weg für die dig­i­tale Trans­for­ma­tion — kom­pakt an einem Vor­mit­tag. Jet­zt noch kosten­los anmelden!

Topics: Digitale Transformation & Marketing, Digital EMEA

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