Bei ZWILLING tauchen die Besucher in digitale Markenwelten ein

by Andreas Helios

Posted on 06-30-2016

Das Solinger Tra­di­tion­sun­ternehmen ZWILLING J.A. Henck­els AG – bere­its im Jahr 1731 gegrün­det und heute mit rund 4.000 Mitar­beit­ern weltweit tätig – hat auf Basis von Adobe Expe­ri­ence Man­ag­er seine Webauftritte neugestal­tet und eine dig­i­tale Neuaus­rich­tung in Angriff genom­men. Der Mit­tel­ständler real­isierte gle­ichzeit­ig ein respon­sives Web­de­sign. Ziel des kom­plex­en Infra­struk­tur-Pro­jek­ts war es, eine neue E‑Com­merce-Strate­gie mit allen Marken unter einem Dach zu etablieren und die Sys­teme inter­na­tion­al zu vereinheitlichen.

Der Küchen­zube­hör­spezial­ist ver­fol­gt eine klare Mul­ti-Chan­nel-Strate­gie, bei der der Kunde auf allen Kanälen medi­en­adäquat und mit der passenden Infor­ma­tion abge­holt wird. „Wir müssen dem Kun­den die Kaufentschei­dung an jedem Touch Point so ein­fach wie möglich machen, egal ob er sie online oder offline in die Tat umset­zt“, bekräftigt Daniela Zbick, Head of Online Mar­ket­ing, den Ansatz der Solinger. Dig­i­tal Mar­ket­ing gewinne vor diesem Hin­ter­grund auch für mit­tel­ständis­che Unternehmen zunehmend an Bedeu­tung, um die gesamte Cus­tomer Jour­ney abzudeck­en. Dazu müsse aber zunächst eine entsprechende Infra­struk­tur geschaf­fen werden.

Kom­plexe Infra­struk­tur für das Dig­i­tal Marketing

Die bein­hal­tet bei ZWILLING heute neben Adobe Expe­ri­ence Man­ag­er auch das Shop­sys­tem Oxid eSales, eine Lösung für das E‑Mail-Mar­ket­ing sowie jCat­a­log als Pro­duk­t­in­for­ma­tions-Man­age­ment-Sys­tem, das weltweit eine ein­heitliche Basis für den Pro­duk­tkat­a­log bereitstellt.

Die Entschei­dung für die Lösung aus der Adobe Mar­ket­ing Cloud wurde vor dem Hin­ter­grund der guten inter­na­tionalen Skalier­barkeit, der überzeu­gen­den mobilen Usabil­i­ty, der Anforderung nach einem gran­u­laren Rechte- und Rol­lenkonzept sowie den opti­malen Inte­gra­tions­möglichkeit­en mit den anderen Kom­po­nen­ten der neuen Mar­ket­ing-IT-Land­schaft bei ZWILLING getrof­fen. Aber auch die Benutzer­fre­undlichkeit für die Redak­teure und die Möglichkeit effizien­ter Work­flows für die tägliche Arbeit spiel­ten eine wichtige Rolle.

Zu den Zie­len des Gesamt­pro­jek­ts, das im Jahr 2017 abgeschlossen wer­den soll, zählen Effizien­zsteigerun­gen durch eine glob­ale Infra­struk­tur und die damit ver­bun­de­nen Kosten­vorteile bei Investi­tio­nen und Weit­er­en­twick­lung. Aber auch der ein­fachere Wis­senstrans­fer zwis­chen den Fach­abteilun­gen, wenn alle auf ein­er gemein­samen Grund­lage arbeit­en. Der Onli­neshop, der die Marken bün­delt, wurde zunächst in Deutsch­land gelauncht.

Schrit­tweis­er Roll-Out rund um den Erdball

Dann fol­gten die Märk­te Großbri­tan­nien und Japan sowie zum Teil die USA. Schrit­tweise sollen sowohl der Shop als auch die einzel­nen Marken­web­sites in bis zu 15 weit­eren Län­der aus­gerollt wer­den. Die Brandweb­sites flankieren den Shop und lassen den Nutzer in die speziell insze­nierten Marken­wel­ten ein­tauchen – den Anfang macht­en dabei die Marken Zwill­ing, Myabi, Staub und Demeyere, weit­ere fol­gen dem­nächst.

Ins­ge­samt bietet die ZWILLING Gruppe rund 4.500 Pro­duk­te online an. Wenn der kom­plette Relaunch des Web-Auftritts weltweit abgeschlossen ist, wird das Tra­di­tion­sun­ternehmen rund 3.000 Einzel­seit­en sein­er Brands und über 40.000 Shop-Seit­en im Netz haben, die weltweit von rund 50 Redak­teuren betreut wer­den. „Für uns war eine hohe Akzep­tanz der neuen Lösung sehr wichtig, da wir damit die lokal existieren­den Sys­teme ablösen, mit denen die Mitar­beit­er dort schon sehr lange ver­traut sind“, betont Daniela Zbick.

Die gesamte Anwen­dergeschichte gibt es hier zum Download

Topics: Digitale Transformation & Marketing, Digital EMEA

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