Die neue Content Marketing Ära: Daten verpackt in digitaler Dekadenz

by Adobe DACH

Posted on 09-20-2016

Dig­i­tale Kon­sumenten wer­den wäh­lerisch­er und anspruchsvoller. Wie kann man seine Ziel­grup­pen überzeu­gen? Die Lösung: Mit Schoko­lade locken.

Tag ein, Tag aus wer­den dig­i­tale Kon­sumenten mit Con­tent bom­bardiert. Angesichts der Fülle von Ange­boten tren­nen sie die Spreu vom Weizen und wählen Con­tent mit höher­er Qual­ität aus. Diese Tat­sache ist zwar schon länger bekan­nt, doch viele Con­tent-Pro­duzen­ten und ‑Ver­mark­ter müssen sich noch umstellen, um diesen Anforderun­gen gerecht zu wer­den. Wie kön­nen sie den großen Appetit ihrer Ziel­gruppe befriedigen?

Wir haben 12.000 dig­i­tale Kon­sumenten in sechs Län­dern* rund um den Globus zu ihrem Con­tent Kon­sum befragt , welche Geräte sie dabei ver­wen­den, was sie inter­es­sant und anre­gend find­en, und was sie sich von Unternehmen wün­schen, die Con­tent bereitstellen.

Die Web­site **„Das Auge isst mit“ **enthält nicht nur die Umfrageergeb­nisse, son­dern auch Tipps, wie man guten Con­tent erstellt, der Appetit auf mehr macht. Paul van Keeken, ver­ant­wortlich für das Mar­ket­ing der Adobe Dig­i­tal Media Enter­prise Lösun­gen in EMEA, sprach mit uns über den Hin­ter­grund, vor dem „Das Auge isst mit“ ent­standen ist, und über die neue Con­tent Ära.

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Die Weisheit „Con­tent is King“ hört man nun schon seit eini­gen Jahren regelmäßig. Was haben eure Unter­suchun­gen zum The­ma Con­tent Kon­sum gezeigt?

Bei unser­er Umfrage haben wir unter­sucht, welche Erwartun­gen die dig­i­tal­en Kon­sumenten an den Con­tent stellen. Dabei hat sich gezeigt, dass diese Erwartun­gen deut­lich gestiegen sind. Die Gen­er­a­tion Y, die im dig­i­tal­en Zeital­ter groß gewor­den ist, ist eine sehr attrak­tive Ziel­gruppe, stellt jedoch auf­grund ihrer hohen Erwartun­gen an Con­tent auch eine erhe­bliche Her­aus­forderung dar. Zudem bele­gen unsere Unter­suchungsergeb­nisse, dass diese Ziel­grup­pen sich auch sehr leicht ablenken lassen. Sie nutzen jede Gele­gen­heit zum Mul­ti­task­ing und ver­wen­den meist zwei oder mehr Bild­schirme gle­ichzeit­ig (im Durch­schnitt 2,23), da sie ständig zwis­chen Fernse­her, Handy, Tablet und Com­put­er wech­seln. Marken müssen sich an diese steigen­den Erwartun­gen anpassen, sei es bei der Gestal­tung ihres Con­tents, dessen Rel­e­vanz oder bei der indi­vidu­ellen Anpas­sung für den Kon­sumenten. Ein pos­i­tiv­er Aspekt dieser Entwick­lung ist, dass sie Marken eine aus­geze­ich­nete Chance bietet, sich von Mit­be­wer­bern abzuheben.

Was bedeuten diese Trends für die Mar­ket­ingstrate­gien der Zukunft?

Um diesen Erwartun­gen gerecht zu wer­den (und sie zu übertr­e­f­fen), müssen Unternehmen ihre Con­tent Work­flows überdenken und in vie­len Fällen neu gestal­ten, um Con­tent deut­lich intel­li­gen­ter zu pro­duzieren. Wenn Marken diese neuen Work­flows zusam­men mit mod­er­nen Kreativ‑Lösungeneinsetzen, kön­nen sie flex­i­bler arbeit­en, aber den­noch einen ein­heitlichen Marke­nauftritt gewährleis­ten und sich mit ihrem Con­tent so von der Masse abheben. Unternehmen soll­ten sich ein­mal genau anse­hen, wie ihre aktuellen Liefer­ket­ten für Con­tent aufge­baut sind und wie die Beteiligten miteinan­der kom­mu­nizieren. Die Abläufe sind vielerorts so schlecht struk­turi­ert, dass die Anforderun­gen und Erwartun­gen der dig­i­tal­en Kon­sumenten nur schlecht erfüllt wer­den kön­nen. Con­tent sollte so schnell wie möglich erstellt und veröf­fentlicht wer­den, da die aktuellen The­men ja ras­ant wech­seln. Kom­mu­nika­tion und Con­tent müssen daher zen­tral für jede Mar­ket­ingstrate­gie werden.

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Wie reagieren die Con­tent-Pro­duzen­ten auf die kürz­er wer­den­den Aufmerksamkeitsspannen?

Die Umfrageergeb­nisse zeigen, dass Marken ihre Con­tent-Strate­gie sehr sorgfältig gestal­ten müssen. So wichtig es auch ist, neuen Con­tent zu entwick­eln, um die Aufmerk­samkeit der Ziel­grup­pen zu gewin­nen und sich von der Masse abzuheben, ist bei umfan­gre­ichem und langem Con­tent doch auch eine gewisse Vor­sicht geboten. Es ist sehr wichtig, dass Unternehmen genau wis­sen, was sie wann anbi­eten – und dass ihr Con­tent die Erwartun­gen der Ziel­grup­pen wirk­lich erfüllt und übertrifft. Den Pro­duzen­ten müssen möglichst viele Dat­en zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, die zeigen, wie ihr Con­tent durch die dig­i­tal­en Kon­sumenten aufgenom­men wird. Erst so kön­nen sie den Erfolg ihrer Arbeit bew­erten und diese entsprechend optimieren.

Welche Trends siehst du bei der gle­ichzeit­i­gen Nutzung mehrerer Bild­schirme, und wie kön­nen Con­tent-Pro­duzen­ten diese Trends bei ihrer Arbeit berück­sichti­gen?

Wer noch nicht „Mobile first“ denkt, muss seine Strate­gie drin­gend überdenken. Mobile Geräte sind mit hoher Wahrschein­lichkeit der erste Berührungspunkt für jeden dig­i­tal­en Kon­sumenten. Deswe­gen sollte Con­tent auf jeden Fall mit allen Mobil­geräten kom­pat­i­bel sein und darauf opti­mal präsen­tiert wer­den. Wenn die mobilen Plat­tfor­men abgedeckt sind, kann das Marken­er­leb­nis auf die anderen Bild­schirm­typen aus­geweit­et wer­den, wobei auf eine ein­heitliche und naht­lose Erfahrung für die Ziel­gruppe zu acht­en ist. Ein möglichst unkom­pliziert­er Ansatz erle­ichtert das Ganze, aber wenn das Benutzer­erleb­nis irgend­wo Lück­en oder Män­gel aufweist, ver­lierst du deine Ziel­gruppe sofort.

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Welch­er Denkprozess steckt hin­ter der Web­site Das Auge isst mit?

Es war uns sehr wichtig, dass die Web­site optisch ansprechend ist – auf­grund unser­er eige­nen Überzeu­gun­gen und natür­lich auch angesichts der Umfrageergeb­nisse. Der Umfrage selb­st bestätigte noch ein­mal, dass wir dem Gesamt­bild höch­ste Aufmerk­samkeit schenken soll­ten, da die typ­is­che Präsen­ta­tion von Umfra­gen oft eher lang­weilig wirkt. Der Men­sch ist bekan­ntlich, was er isst.

Welche Absicht ver­fol­gt die Web­site und an welche Ziel­gruppe richtet sie sich?

Die Umfrageergeb­nisse haben wirk­lich Alar­m­glock­en aus­gelöst, da viele der Infor­ma­tio­nen zu aktuellen Trends passen. Unsere Absicht war nicht nur, die Ergeb­nisse des Umfrage zu veröf­fentlichen, son­dern Mar­ketern auch Werkzeuge und Tipps anzu­bi­eten, mit denen einige der Her­aus­forderun­gen bewältigt wer­den kön­nen, die aus der Umfrage deut­lich wer­den. Außer­dem haben wir Berichte von Kun­den aufgenom­men, die zeigen, wie diese ihre Work­flows neu gestal­ten, um diesen Her­aus­forderun­gen gerecht zu wer­den. So etwas ist immer inspiri­erend für andere. Das Hauptziel war, diese Infor­ma­tions­fülle optisch ansprechend zu präsen­tieren.

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Welche Entwick­lun­gen erwartest du für den Bere­ich Con­tent in der Zukunft?

Die Bedeu­tung von Con­tent in der Kom­mu­nika­tion und im Mar­ket­ing wird immer weit­er zunehmen. Ich sehe glänzende Zukun­ft­saus­sicht­en für alle, die im Bere­ich Con­tent-Pro­duk­tion arbeit­en, ob als Design­er, Tex­ter oder Ver­mark­ter. Marken wer­den auch in Zukun­ft darum wet­teifern, das beste Kun­den­er­leb­nis zu bieten. Marken, die Erwartun­gen übertr­e­f­fen, wer­den damit immer wieder neue Maßstäbe set­zen und so die Anforderun­gen erhöhen. Con­tent stellt die Verbindung zwis­chen Marken und Usern her und prägt in den meis­ten Fällen die Marken­er­fahrung der Kun­den. Seine zunehmende Bedeu­tung ist also von größter Wichtigkeit. Diese Entwick­lung ist noch lange nicht abgeschlossen und wir haben viel Arbeit vor uns … Con­tent wird auch in Zukun­ft eine immer zen­tralere Rolle spielen.

Warum habt ihr euch für das Schoko­laden­the­ma entschieden?

Schoko­lade wird oft mit Ver­führung assozi­iert, vor allem in der Wer­bung. Dieser Report hil­ft Ver­mark­tern, ihre Ziel­gruppe bess­er zu „ver­führen“. Und die Schoko­lade befriedigt den Con­tent-Appetit der User.

Wir kön­nen es uns ein­fach nicht verkneifen: Was ist deine Lieblingsschokoladensorte?

Ich bevorzuge Zart­bit­ter­schoko­lade, da sie als gesün­der gilt als die Milch­schoko­laden­sorten. Sie ist außer­dem rein­er und unver­fälscht!

Web­site “Das Auge ist mit” mit unseren Umfrageergeb­nis­sen zum The­ma Con­tent Konsum

Voll­ständi­ger Bericht

*Aus­tralien, Deutsch­land, Frankre­ich, Großbri­tan­nien, Japan und die Vere­inigten Staaten

Topics: Digitale Transformation & Marketing, Content Konsum, content marketing, Digital Marketing, Digital EMEA

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