foodpanda verknüpft SEM-Daten mit mobilen Apps

by Adobe DACH

Posted on 02-22-2017

Mit ihrem offe­nen Online-Mark­t­platz für Essensliefer­un­gen ist die food­pan­da-Gruppe rund um den Erd­ball aktiv. Auch wenn es inzwis­chen zum Wet­tbe­wer­ber Deliv­ery Hero gehört, agiert das 2012 gegrün­dete Berlin­er Start-Up unter sein­er eige­nen Marke weit­er in weltweit 20 Märk­ten. Den über 26.000 Part­nerrestau­rants – den Fil­ialen großer Ket­ten wie McDonald’s, KFC, Burg­er King oder Star­bucks eben­so wie lokalen Trend-Gast­stät­ten – stellt food­pan­da die tech­nis­che Infra­struk­tur bere­it, damit diese schnell ihre hun­gri­gen Kun­den beliefern kön­nen.

Rund 70 Prozent der Bestel­lun­gen sind mobil

Die wiederum kön­nen eine bre­ite gas­tronomis­che Auswahl nutzen, um ihre Lieblingsspeise online zu ordern. „Rund 70 Prozent der Bestel­lun­gen kom­men mit­tler­weile über ein mobiles Endgerät und die Wach­s­tum­srat­en sind hier enorm, inner­halb eines Jahres haben sie um 117 Prozent zugelegt“, ver­rät Engin Yil­maz, Senior SEM Man­ag­er bei der food­pan­da GmbH in Berlin, der in der Zen­trale als ein­er von rund 50 Mitar­beit­ern das weltweite Online-Mar­ket­ing steuert. Such­maschi­nen­mar­ket­ing (SEM) und Kam­pag­nen zur Erhöhung der Instal­la­tion­szahlen der mobilen App und deren inten­siver­er Nutzung zählen deshalb zu den bevorzugten Marketing-Strategien

Um mehr Bestel­lun­gen über die mobilen Android- und iOS-Apps zu erhal­ten, startete das Start-Up im Jahr 2015 in einem sein­er Ziel­län­der Tests mit unter­schiedlichen SEM-Kam­pag­nen. Neben dem Ziel ein­er Steigerung der App-Instal­la­tio­nen ging es dabei auch um eine Erhöhung der Bestel­lzahlen. Dazu wur­den beispiel­sweise Kun­den im Google Dis­playnet­zw­erk ange­sprochen, die die App kurz zuvor instal­liert oder darüber bere­its Gerichte geordert hatten.

Bessere Ergeb­nisse im Suchmaschinenmarketing

Bere­its seit 2014 nutzt food­pan­da Adobe Media Opti­miz­er (AMO) als Lösung aus der Adobe Mar­ket­ing Cloud. Denn mit diesem Tool, so der Senior SEM Man­anger, lässt sich – „der gesamte Ablauf – von der Kam­pag­nen-Kreation über das Bid­ding bis hin zur fort­laufen­d­em Opti­mierung weitest­ge­hend automa­tisieren“. Angesichts von aktuell mehr als fünf Mil­lio­nen aktiv­en Key­words in neun Sprachen ist dies ein wesentlich­er Erfolgsfaktor.

Denn von der Auswahl der richti­gen Key­words auf Port­fo­lio-Ebene und der per­ma­nen­ten Kam­pag­nen-Opti­mierung bis hin zur effizien­testen Bid­ding-Strate­gie, die das meiste aus den lokalen SEM-Bud­gets her­ausholt, kann so das gesamte Such­maschi­nen­mar­ket­ing weltweit und in allen rel­e­van­ten Sprachen äußerst effizient abgewick­elt werden.

400 % mehr Bestel­lun­gen, Umsatzwach­s­tum von über 500 %

Doch für die weit­ere Opti­mierung der Kam­pag­nen gab es eine entschei­dende Her­aus­forderung. „SEM-Track­ing war inner­halb der Mobil-Apps lei­der fast blind“, bringt Yil­maz sie auf den Punkt. Gemein­sam mit den Adobe-AMO-Spezial­is­ten wurde deshalb ein Weg gesucht, um die gesam­melten SEM-Dat­en mit den In App-Dat­en zu verknüpfen und auf dieser Basis dann eine fort­laufende Opti­mierung der Kam­pag­nen zur Steigerung der Instal­la­tion­szahlen der food­pan­da-Apps für Apple- und Android-Endgeräte durch­führen zu kön­nen.

Dazu wer­den mit­tler­weile die Infor­ma­tio­nen aus ver­schiede­nen Quellen zusam­menge­tra­gen und geschickt miteinan­der kom­biniert: Beispiel­sweise App-Instal­la­tio­nen und Bestel­lun­gen darüber, außer­dem Klicks, Impres­sio­nen und die entsprechen­den Kosten der Anzeigen. „Dabei nutzen wir AMO-Redi­rects und Adjust-Event­call­back-Para­me­ter in den URLs“, ver­rät Yil­maz. Nach ein­er Daten­sam­melpe­ri­ode von drei Wochen seien die Kam­pag­nen für die automa­tisierte AMO-Opti­mierung der Gebote bereit.

Die bish­eri­gen Ergeb­nisse bei dem SEM-Install-Kam­pag­nen sind sehr viel­sprechend: So lag bere­its Ende Novem­ber 2016 die Zahl der Bestel­lun­gen um 428 Prozent höher als in den ersten 11 Monat­en im Jahr 2015. Der Umsatz wuchs im gle­ichen Zeitraum um 518 Prozent, während die Cost-per-Order (CPO) um 50 Prozent sanken.

Die kom­plette Case Study zum Download

Topics: Digitale Transformation & Marketing, Digital EMEA

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