KI in Deutschland: Das Rennen um die Zukunft

Auf dem ganzen Globus machen Marken sich auf den Weg zu mehr Personalisierung, angetrieben von der Kraft Künstlicher Intelligenz. Mittlerweile ist in alle Unternehmen die Gewissheit durchgedrungen: Datengetriebenes und personalisiertes Marketing werden in Zukunft unverzichtbar sein.

KI in Deutschland: Das Rennen um die Zukunft

by CMO.com Team

Posted on 10-09-2018

Auf dem ganzen Globus machen Marken sich auf den Weg zu mehr Personalisierung, angetrieben von der Kraft Künstlicher Intelligenz, so belegen aktuelle Zahlen einer Studie von Adobe in Zusammenarbeit mit dem Forschungsunternehmen Coleman Parkes. In fast jedes deutsche Unternehmen ist die Gewissheit durchgedrungen: Datengetriebenes und personalisiertes Marketing werden in Zukunft unverzichtbar sein – wer konkurrenzfähig bleiben möchte, muss Schritt halten. Dreh- und Angelpunkt der Innovation im Datenmanagement ist dabei der Einbezug von Künstlicher Intelligenz: Diese hilft den Unternehmen dabei, ein besseres Verständnis ihrer Kunden zu gewinnen und die gesamte Customer Journey auf den Kunden abzustimmen.

Unternehmen können dank der fortschreitenden Digitalisierung auf einen immer größeren Schatz an Kundendaten zurückgreifen. Doch dieser Schatz bleibt an vielen Stellen unentdeckt und ungenutzt, da die nötigen Ressourcen und das KnowHow für eine Hebung und Nutzung des Schatzes fehlen. Angesichts der Tatsache, dass Werbetreibenden im Online-Geschäft in der Regel nur wenige Sekunden zur Aufmerksamkeitsgenerierung und Kundenbindung bleiben, stellt das einen gravierenden Nachteil dar. Doch es gibt einen Ausweg und dieser lautet: KI! Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz können Kundendaten in Echtzeit verarbeitet und in personalisierte Customer Journeys umgewandelt werden. Mehr als ein Fünftel der deutschen Marken haben sich diese Art des Datenmanagements bereits erfolgreich zu Nutzen gemacht und weitere 62 % planen bis 2020, Künstliche Intelligenz vermehrt im Unternehmen und für Kundenanalysen einzusetzen, so ein Ergebnis der Studie von Adobe. Das Ziel dabei lautet ganz klar: Die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden zu verstehen und darauf einzugehen – und das für Millionen von Kunden gleichzeitig. Marken erhalten damit ganz andere Beziehung zu ihren Kunden und auch die Mitarbeiter profitieren zunehmen von der Implementierung von Künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Unternehmensbereichen: Das Durchwühlen der Datenberge wird der Künstlichen Intelligenz übertragen – und diese ist um ein vielfaches schneller als die menschlichen Kollegen. Aus Kundensicht ergibt sich der Vorteil durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz ganz klar aus der Tatsache, dass nicht mehr nur simples Targeting angewendet wird und der Kunde wochenlang mit den gleichen Anzeigen bespielt wird, sondern dass die Werbeschaltung aus den relevanten, kontextbezogenen Kundendaten generiert wird.

Diese Beispiele zeigen bereits, welchen Einfluss die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz auf eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung haben kann. Um die Maßnahmen ihrer erfolgreichen Implementierung geht es in entscheidenden Etappe des Rennens:

KI und Mitarbeiterentwicklung

Ein Unternehmen steht und fällt bekanntlich mit den Mitarbeitern. Damit diese immer auf dem neusten Stand der Entwicklungen in Sachen KI sind, gleichen viele deutsche Marken ihre KI-Investitionen mit Neueinstellungen und Schulungen ab. So wird Mitarbeitern geholfen, die Vorteile der Technologie zu nutzen und mehr Kontrolle über ihre Daten zu erlangen. Der Hälfte der deutschen Marken fehlen bisher Fähigkeiten und Fertigkeiten, um ihre Datenberge zu sortieren. Angesichts steigender Datenmengen und der Notwendigkeit, besser auf die Bedürfnisse von Kunden einzugehen, schulen deutsche Unternehmen daher zunehmend ihre Mitarbeiter im Umgang mit KI. So können Fähigkeiten aufgebaut und erweitert werden, die erforderlich sind, um die Personalisierung in großem Maßstab zu verwirklichen. Zahlreiche Unternehmen setzen auf Trainingsprogramme, um sicherzustellen, dass ihre Mitarbeiter in der Lage sind, mit KI zu arbeiten.

Wie läuft das Rennen?

Zwar ist die DSGVO eines der meistbesprochenen Themen des Jahres. Es gibt allerdings nur wenig Anzeichen dafür, dass sie Marken davon abgehalten hat, KI zur Schaffung genauerer Kundeninformationen und personalisierter, digitaler Erlebnisse zu nutzen. Die überwiegende Mehrheit der Marken plant, bis 2020 oder früher KI für Unternehmen und Kundenanalysen einzusetzen. Je früher und besser ein Unternehmen KI nutzt, desto besser die Position. Um das Rennen um die Zukunft, ging es auch beim Adobe Symposium in München. Die spannendsten Erkenntnisse gibt es hier.

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