Warum die Employee Experience die Basis jeder gelungenen Customer Experience ist

by Christoph Kull

Posted on 07-10-2019

Kunden wirklich verstehen, ihre Bedürfnisse zu antizipieren und spannende, personalisierte Erlebnisse anzubieten ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil und ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Kein Wunder also, dass Customer Experience gerade in aller Munde ist – und das zu Recht! Ich bin jedoch überzeugt, dass gelungene Kundenzentrierung bereits bei den MitarbeiterInnen beginnt.

Warum dieser Zusam­men­hang beste­ht ist nahe­liegend: Je divers­er ein Unternehmen aufgestellt ist, desto eher repräsen­tiert es weite Teile unser­er Gesellschaft und ist somit in der Lage, glaub­haft die unter­schiedlich­sten Kun­denbedürfnisse zu antizip­ieren. Noch dazu ist ein allzu homo­gen­er Mitar­beit­er­pool nach­weis­lich ein echter Inno­va­tion­skiller. Das bedeutet, alle – unab­hängig von Geschlecht, Herkun­ft, Alter, sex­ueller Ori­en­tierung, kul­turellem und religiösem Hin­ter­grund oder kör­per­lich­er Beein­träch­ti­gung – soll­ten im Unternehmen unbe­d­ingt die gle­ichen Chan­cen haben.

„Adobe for All“ – ein ausgezeichnetes Programm für Chancengleichheit

Bei uns fassen wir diese Überzeu­gung unter dem Ansatz „Adobe for All“ zusam­men: Unsere Mitar­bei­t­erIn­nen sind mehr als ihre „Schreibtis­ch­per­sön­lichkeit“. Bei Adobe möcht­en wir ihnen das Gefühl geben, als ganz­er Charak­ter angenom­men und geschätzt zu wer­den. Wir wollen jedem einzel­nen die Chance geben, sowohl seine eigene als auch Adobes Zukun­ft aktiv mitzugestal­ten. Ein Arbeit­sum­feld, das auf Inklu­sion set­zt und vielfälti­gen Stim­men Raum gibt, ist kreativ­er und inno­v­a­tiv­er. Wir möcht­en ein Umfeld schaf­fen, dass unsere Mitar­bei­t­erIn­nen inspiri­ert und sie über sich hin­auswach­sen lässt.

Umso mehr freue ich mich, dass Adobe Deutsch­land nicht nur mit der Ausze­ich­nung „Great Place to Work 2019“ geehrt wurde, son­dern am 28. Juni 2019 zusät­zlich als einziges Unternehmen in Deutsch­land den Son­der­preis „Chan­cen­gle­ich­heit und Diver­si­ty“ ent­ge­gen­nehmen kon­nte, der an Unternehmen vergeben wird, die beson­deres Engage­ment in den Bere­ichen Diver­si­ty-Man­age­ment, Kom­pe­ten­zen­twick­lung, Gesund­heits­förderung und Work-Life-Bal­ance zeigen. Für uns ist das eine tolle Bestä­ti­gung, dass unser Engage­ment bei unseren Mitar­bei­t­erIn­nen ankommt. Gle­ichzeit­ig ver­ste­he ich die Ausze­ich­nung als Moti­va­tion, unsere „Employ­ee Expe­ri­ence“ stetig weit­er zu verbessern.

Frauen fördern: Bei Adobe gelebte Praxis

Ein Blick auf die glob­ale Wirtschaft zeigt näm­lich, dass es in vie­len Bere­ichen noch immer keine echte Gle­ich­berech­ti­gung gibt. So ist beispiel­sweise bei weniger als zehn Prozent der 200 größten Unternehmen aktuell eine Frau im Vor­stand. Generell gehen Frauen in vie­len deutschen Unternehmen länger in Elternzeit, arbeit­en häu­figer in Teilzeit – haben also schlechtere Auf­stiegschan­cen und ver­di­enen weniger.

So lange Frauen wirtschaftlich schlechter gestellt sind als Män­ner, wird sich an diesem struk­turellen Prob­lem nichts ändern. Als Vater zweier Töchter freue mich deshalb beson­ders darüber, dass wir im Herb­st 2018 weltweit gle­iche Bezahlung für Frauen und Män­ner in gle­ichen Posi­tio­nen real­isieren kon­nten. Als eines der führen­den Inno­va­tion­sun­ternehmen in der Tech-Branche sind wir stolz, ein­mal mehr mit gutem Beispiel voranzugehen.

Darüber hin­aus fördert Adobe Frauen während ihrer gesamten Kar­riere bzw. sog­ar schon davor mit diversen Ini­tia­tiv­en und Pro­gram­men wie z.B. der Tech­no­va­tion-Ini­tia­tive für Schü­lerin­nen, die ihre eige­nen Apps entwick­eln oder Ange­boten wie Women@Adobe oder Adobe&Women bei denen wir unseren Mitar­bei­t­erin­nen Coachin­gange­bote sowie eine Plat­tform zum Net­zw­erken und Erfahrungsaus­tausch bieten. Zudem bere­it­et das über mehrere Monate angelegte „Women Unlimited“-Programm Frauen gezielt auf Ver­ant­wor­tung in Führungspo­si­tio­nen vor. Des Weit­eren übern­immt Adobe die Betreu­ungskosten für Kinder bis sechs Jahre und gibt Eltern die Möglichkeit, ihre Arbeit­szeit flex­i­bel zu gestal­ten. Ich selb­st haben im Rah­men des WESP (Women Exec­u­tive Shad­ow­ing Pro­grams) eine tal­en­tierte Kol­le­gin für ein „Shad­ow­ing“ in meinem Beruf­sall­t­ag zugewiesen bekom­men und freue mich sehr über diese Coach­ing Gelegenheit.

Unterschiede feiern und nicht nachlassen beim Einsatz für Diversity

Employ­ee Expe­ri­ence bedeutet natür­lich weit mehr als die Förderung von Frauen. Bei Adobe leg­en wir bere­its im Ein­stel­lung­sprozess neben regionalen Stan­dards auch glob­ale Richtlin­ien zu Grunde. Alle an Per­son­alentschei­dun­gen beteiligten Per­so­n­en nehmen an einem Anti-Bias-Train­ing teil. So wollen wir ver­steck­te Vorurteile aufdeck­en, ihnen aktiv ent­ge­gen­wirken und Diver­sität fördern.

Diese Beispiele verdeut­lichen hof­fentlich, dass wir bei Adobe unsere soziale Ver­ant­wor­tung ernst nehmen und diese als Arbeit­sauf­trag ohne Ablauf­da­tum ver­ste­hen. Gle­ichzeit­ig feiern wir das bish­er Erre­ichte und vertreten unsere Werte und Überzeu­gun­gen selb­st­be­wusst nach außen. Am 13. Juli wird das Adobe Proud Net­zw­erk am Christo­pher Street Day in München mit einem eige­nen Wagen teil­nehmen. Ich selb­st werde auch auf dem Wagen mit­fahren und freue mich auf alle Anwesenden!

Topics: Digitale Transformation & Marketing, Customer Experience, Employee, Employee Experience, expérience, Individualisation, personalisation, Digital EMEA

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