Neue Adobe Experience Manager Funktionen ermöglichen außergewöhnliche Markenerlebnisse im Handumdrehen

Neue Adobe Experience Manager Funktionen ermöglichen außergewöhnliche Markenerlebnisse im Handumdrehen

By Loni Stark

Posted on 04-26-2021

Mundpropaganda zählt zu den wertvollsten Marketingstrategien überhaupt. Doch damit aus Käufer:innen treue Kund:innen werden, die auch Familie und Freundinnen von einer Marke vorschwärmen, muss das Kundenerlebnis sitzen. Leider ist viel zu oft das Gegenteil der Fall, Marken bekommen schlechtes oder gar kein Feedback, weil ihre Inhalte schlicht irrelevant sind oder nicht bei den richtigen Kund:innen ankommen.

Content an der Zielgruppe vorbei zu formulieren, ist jedoch nur ein Teil der Herausforderung. Hinzu kommt, dass sich viele Unternehmen durch Datensilos selbst im Wege stehen. Anstatt dass alle Teams mit Kundenkontakt auf einen einzigen zentralen Datenpool zugreifen, kocht jede Abteilung ihr eigenes Süppchen. Das Ergebnis ist viel zu oft eine fragmentierte Customer Journey, die bei Kund:innen lediglich Kopfschütteln statt Begeisterungsstürme auslöst.

Hinzu kommt, dass die Messlatte für außergewöhnliche Kundenerlebnisse hoch liegt. Hochrelevanten Content zum richtigen Zeitpunkt auf dem richtigen Kanal an die richtigen Kund:innen auszuspielen, entscheidet in der Interaktion mit Marken heute zunehmend über Top oder Flop – no pressure. Mit unseren neuen Innovationen für Adobe Experience Manager wollen wir Marken deshalb unterstützen, in kürzerer Zeit mehr Inhalte für unterschiedliche Personas zu erstellen. Content der wirklich ankommt – möglich machen das Künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung.

Automatisierte Inhalte mit Adobe Creative Cloud API Services erstellen

Zentraler Pain Point jedes Content Creators sind der beträchtliche Zeitaufwand und die manuellen Ressourcen, um Inhalte an alle digitalen Kanäle anzupassen. Websites, Blogs, Social-Media-Kanäle oder Display-Werbung folgen ihren ganz eigenen Regeln. Und weil die Anzahl relevanter Kanäle beständig wächst, steigt die Arbeitsbelastung eher als dass sie sinkt. Für Marketing-Teams bedeutet das, weitgehend identischen Content an die Gepflogenheiten des jweiligen Channels anzupassen. Das frisst Ressourcen und nicht zuletzt Motivation, die Mitarbeiter:innen sinnvoller in wirklich wichtige Aufgaben wie das Wachstum des Unternehmens investieren könnten.

Zum Glück gibt es auch eine Alternative: die Integration von Creative Cloud-APIs in Adobe Experience Manager Assets gibt es jetzt auch als Cloud Service. Diese neue Integration ermöglicht es Marketern und Content-Teams, eine Masterdatei zu verwenden, um die Entwicklung hochwertiger Assets zu automatisieren – egal für welchen Kanal. Dass auch beliebte Anwendungen wie Adobe Photoshop und Lightroom inbegriffen sind, versteht sich von selbst. Wagen wir an dieser Stelle einmal ein Gedankenexperiment: Eine Textil-Marke hat für das Shooting ihrer neusten Kollektion eine Strandkulisse gewählt. Um die Produkte besser im Geschäft präsentieren zu können, soll jetzt der Hintergrund der Bilder entfernt werden. Die neue Creative Cloud-Integration ermöglicht es, die Bilder in Adobe Experience Manager Assets hochzuladen und die Hintergründe ganz einfach automatisch zu entfernen – ohne die Assets-Anwendung überhaupt zu verlassen. Wir starten die neue Integration mit zehn beliebten Photoshop- und Lightroom-Funktionen wie automatischer Farbton, automatisches Begradigen, Bildausschnitt, Ersetzen von Smart-Objekten und mehr.

By taking advantage of popular Creative Cloud capabilities within Experience Manager Assets, marketers can easily automate the creation of new, production-ready digital assets.

Die Möglichkeit, Creative Cloud-APIs innerhalb von Adobe Experience Manager Assets zu nutzen, ist ab Mai 2021 allgemein verfügbar.

Adobe Sensei-basierte Verwaltung digitaler Assets

Mehr denn je leben wir in einer digitalen Realität. Für Unternehmen bedeutet das, immer mehr Content in immer kürzerer Zeit ausspielen zu müssen – selbstredend personalisiert und relevant für jede:n einzelne:n Kund:in und das auch noch auf immer zahlreicheren Kanälen. Kein Wunder, dass viele Marken hier leicht den Überblick verlieren, welcher Content bereits auf welcher Plattform live ist. Dann auch noch die am besten performenden Inhalte zu taggen, damit alle involvierten Teams sie leicht in ihrer Digital Asset Management-Plattform (DAM) suchen und finden können – sportlich.

Die neue Integration zwischen Adobe Sensei, dem Framework für KI und ML von Adobe, und Adobe Experience Manager ermöglicht es Marken, relevante Metadaten automatisch zu kennzeichnen und so wertvolle Zeit – und Nerven! – zu sparen. Für Inhalte, die in das DAM der Marke hochgeladen werden, verbessert diese Integration die Verwaltung und Auffindbarkeit von Inhalten in einem einzigen, zentralisierten Asset-Repository.

Zum Beispiel taggt und organisiert Adobe Experience Manager Assets mit „Color Tags“ automatisch alle Produktbilder mit den besten Farbetiketten. Content-Teams müssen Produktfotos so nicht mehr manuell um Farbdetails ergänzen. Und mit „Smart Tags for Text“ extrahiert die Anwendung automatisch Schlüsselwörter und Tags aus Unternehmensdokumenten, um Inhalte schneller und einfacher auffindbar zu machen. Die Tagging-Funktionen können zudem so trainiert werden, dass sie für die Geschäftstaxonomie einzigartige Schlüsselwörter erkennen. Seit dem Start des Beta-Programms für „Smart Tags for Text“ haben unsere Kund:innen bereits mehr als 30.000 Unternehmensdokumente mit Tags versehen.

Adobe Experience Manager Assets Color Tags und Smart Tags for Text sind bereits ab heute allgemein für Kund:innen verfügbar.

Neue Erlebnisse im Handumdrehen – Adobe Experience Manager Sites machts möglich

Wenn Menschen sich primär digital bewegen, müssen Marken agil auf Interessen und Bedürfnisse reagieren, das hat uns das vergangene Jahr deutlich gezeigt. Das funktioniert jedoch nur, wenn die notwendigen Rahmenbedingungen erfüllt sind, um entweder schnell neuen Content zu erstellen oder bestehende Inhalte kontinuierlich auf Basis neuster Informationen zu aktualisieren. Bis dato hat die Abhängigkeit von IT-Teams oder Backend-Entwickler:innen diese Möglichkeit empfindlich ausgebremst – von Datensilos ganz zu schweigen.

Die neuen Funktionen ermöglichen es Marketern, Website Content schneller zu konzipieren und bereitzustellen – auch ohne Backend-Webentwickler:innen. Möglich macht das Adobe Experience Manager Sites. Dank individualisierbarer Website-Templates können Marken so hochwertige, personalisierbare Websites erstellen – und das innerhalb weniger Tage statt, wie bisher üblich, mehrerer Monate. Ein neuer Front-End-Workflow ermöglicht es Frontend-Entwickler:innen, Stile und Designs innerhalb ihres Code Programms anzupassen, bevor sie die Änderungen in Adobe Experience Manager zurückspielen. Die Erstellung der Inhalte verbleibt weiterhin bei den Content Creator:innen.

Die neuen Funktionen für Adobe Experience Manager Sites gibt Marken jetzt mehr Flexibilität und Kontrolle in der Erstellung herausragender Kundenerlebnisse – ganz gleich, ob es sich um schnelle Microsites für eine spezifische Marketing-Kampagne oder eine globale, unternehmensweite Angelegenheit handelt.

Die neuen Funktionen für Adobe Experience Manager Sites sind ab dem zweiten Halbjahr 2021 allgemein verfügbar.

Topics: Digital Transformation, Adobe Summit,

Products: Experience Manager,