Adobe kündigt neue KI-Funktionen an, die Unternehmen dabei helfen, Erkenntnisse zu gewinnen und Daten in digitale Erlebnisse zu verwandeln

Um Marken darin zu unterstützen, stellt Adobe im Rahmen des diesjährigen Adobe Summit Adobe Customer Journey Analytics vor.

By John Bates

Posted on 04-27-2021

Auch wenn der Begriff es suggeriert: Konsument:innen sind in ihrer Beziehung zu Marken längst nicht mehr der rein nehmende Part. Kund:innen stellen selbstbewusste Forderungen, pochen auf Selbstbestimmung in Bezug auf die Daten, die sie mit Unternehmen teilen und fordern im Gegenzug personalisierte und relevante Kundenerlebnisse. Insbesondere wenn sich nach Lockdowns und Kontakteinschränkungen die Türen vieler Geschäfte wieder öffnen, kommt es jetzt mehr denn je darauf an, in der digitalen Interaktion gewonnene Daten mit dem Verhalten in der Filiale zu einer einheitlichen und nahtlosen Customer Journey zu verbinden.

Um Marken darin zu unterstützen, stellt Adobe im Rahmen des diesjährigen Adobe Summit Adobe Customer Journey Analytics vor. Als Teil der Adobe Experience Cloud basiert Adobe Customer Journey Analytics auf Adobe Experience Platform. Das Tool ermöglicht es Marken, Omnichannel-Daten in einer einheitlichen Ansicht zu verknüpfen sowie komplette Customer Journeys zu visualisieren und zu analysieren und überall auf Echtzeit-Analyse-Dashboards zuzugreifen – und das skalierbar und in hoher Geschwindigkeit.

Customer Journey Analytics erschließt Marken mithilfe neuer KI-Funktionen und Features neue Insights, anhand derer sie kontextbezogene Customer Journeys über mehrere Touchpoints hinweg visualisieren können. Was das im Detail bedeutet, zeigen wir euch im Folgenden:

Erweiterte intelligente Alarme

Manchmal liegen hochrelevante Insights so tief in den Daten verborgen, dass selbst erfahrene Data Scientists sie übersehen können. Mit den intelligenten Warnmeldungen in Adobe Customer Journey Analytics (derzeit Teil der Adobe Technology Previews) können sich Marken auf Adobe Sensei, das Framework für KI und ML von Adobe, verlassen – der KI entgeht nichts.

Intelligente Alarme weisen automatisch auf Insights hin, die andernfalls unbemerkt geblieben wären. Das zahlt sich gleich doppelt aus: Je mehr solcher Alarme eine Marke einsetzt, desto präziser arbeitet die KI-Funktion. Mithilfe der aktuellen Erweiterung können die intelligenten Alarme nun weitere relevante Alarme vorschlagen. Das funktioniert, indem Adobe Sensei analysiert, wie Data Scientists Daten aktuell nutzen und indem die KI basierend auf dem erkannten Muster maßgeschneiderte Alarme anregt.

Zudem können Marken an den zentralen Themenbereichen des Unternehmens orientierte Warnmeldungen priorisieren und ihre Kund:innen so mit den aktuellsten, relevantesten und personalisiertesten Botschaften ansprechen.

Zugängliche mobile Dashboards für Führungskräfte

Bisher waren es primär Data Analysts, die mit Analytics Dashboards gearbeitet haben. Doch Kundenerlebnisse sind längst ins Zentrum unternehmerischen Handelns gerückt, entsprechend müssen alle, insbesondere Führungskräfte, die aktuellen Zahlen und Daten kennen. Ihre Dashboards müssen deshalb mehr als die traditionellen, rein digitalen KPIs enthalten – andernfalls fehlen ihnen die entscheidenden Insights und Metriken einer Customer Journey.

Mit der mobilen App „Customer Journey Analytics Dashboards“ erhalten Führungskräfte erstmals eine übersichtlich aufbereitete, kanalübergreifende Sicht auf Kund:innen sowie Zugriff auf wichtige Metriken aller relevanten Datenquellen. Das erlaubt es, Insights aus den Analytics Dashboards zu nutzen, um schnell auf Kundenbedürfnisse reagieren, etwaige Probleme lösen und die Geschäftsstrategie in Echtzeit weiterentwickeln zu können.

Optimierte Datenansichten

Marken führen hunderte Datenabfragen durch, um genau die gewünschte Analyse zu erhalten. Oft sind nach jedem Datenzugriff kleinere Änderungen erforderlich, um die Daten zu optimieren und zu modifizieren, doch diese zusätzlichen Schritte erfordern oft Stunden zusätzlicher Arbeit. Um den Zeit- und Energieaufwand für das Bereinigen von Datensätzen zu reduzieren, führt Adobe die neu veröffentlichten Datenansichten ein. Diese erlauben es Marken, mehr ihrer Daten im Ist-Zustand zu erfassen und zum Zeitpunkt der Berichterstellung eine rückwirkende Logik anwenden, um so eine vollständige Sicht auf ihre Kund:innen zu erhalten.

Die Funktion unterstützt Marken zudem darin, agiler zu handeln und sich flexibel an das Verhalten ihrer Kund:innen anzupassen. Gerade da die Pandemie die Art und Weise, wie Konsument:innen mit Marken interagieren, nachhaltig verändert hat, ist das wichtiger denn je. Die Datenansichtsfunktion erlaubt es Marken, vorliegende Daten so aufzubereiten, dass relevante Insights sofort ins Auge fallen und Entscheidungen schnell und einfach getroffen werden können – für hochrelevante, personalisierte Omnichannel-Erlebnisse, die wirklich bei Kund:innen ankommen.

Vereinfachte Datenerfassung

Klar ist aber auch: Relevante Insights gehen nur aus relevanten Daten hervor. Wer falsche oder unwichtige Daten sammelt, wird kaum mit begeisternden Kundenerlebnissen punkten können. Daten sinnvoll at scale zu erfassen, stellt viele Unternehmen jedoch vor Herausforderungen. Bis dato arbeiten viele von ihnen mit separaten Data Collection Stacks und Bibliotheken, die nicht aufeinander abgestimmt waren. Diese fehlende nahtlose Integration sorgt jedoch für Abzüge in der Darstellung.

Adobe Experience Platform Collection Enterprise enthält deshalb Datenerfassungsfunktionen, die die zuvor im Browser oder auf einem mobilen Endgerät durchgeführte Arbeit auf den Adobe-Server verlagern. Das vereinfacht nicht nur den Datenerfassungsprozess deutlich, sondern verbessert auch die Website-Performance und gibt Marken die nötige Flexibilität, Daten genau dorthin zu senden, wo sie sie benötigen. Über das Adobe Experience Platform Edge Network kann ein Unternehmen ein Ereignis oder ein Datum innerhalb von Millisekunden empfangen und senden. Sorgen um die Datensicherheit müssen Marken sich dabei nicht machen: Datenschutz- und Governance-Kontrollen stellen jederzeit sicher, dass die gegebenen Einwilligungen der Verbraucher:innen berücksichtigt und das Vertrauen erhalten bleibt.

https://blog.adobe.com/de/publish/2021/04/27/adobe-summit-wie-marken-geschaeftserfolg-digital-vorantreiben.html

https://blog.adobe.com/de/publish/2021/04/26/neue-adobe-experience-manager-funktionen-aussergewoehnliche-markenerlebnisse.html

https://blog.adobe.com/de/publish/2021/04/26/so-verlängert-pino-kundenbeziehungen-digital.html

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