Sprache zu Text (im Abo enthalten) und native M1-Unterstützung jetzt in Premiere Pro verfügbar

This is the meta description. It shows below the link in Google Search. It should be 10 to 25 words, describing your article.

By Anton Knoblach

Posted on 07-20-2021

Untertitel sind ein wichtiges Element für eure Videos – insbesondere in einer Zeit, in der die meisten Inhalte online ohne Ton angesehen werden. Die bisherigen Lösungen zum Erstellen von Untertiteln waren aber entweder ungenau, zeitintensiv oder teuer. Bis jetzt: Mit Sprache zu Text findet ihr alle benötigten Tools direkt in Premiere Pro und könnt untertitelte Videos zum neuen Standard machen. Premiere Pro ist damit die einzige Schnittsoftware, die einen integrierten und automatisierten Workflow für Transkription und Untertitel bietet. Sprache zu Text ist im Durchschnitt 5x schneller als andere Untertitel-Workflows – und das Beste ist: Als Abonnent:innen zahlt ihr keinen einzigen Cent mehr.

Im Juli-Release gibt es noch mehr Neuerungen, mit denen ihr bessere Videos schneller produzieren könnt. Premiere Pro, Media Encoder und Character Animator laufen nun nativ auf Macs mit M1-Prozessor. Neue Funktionen für Text und Grafik geben euch noch mehr Möglichkeiten, Untertitel zu gestalten. Quer durch die Apps und in der öffentlichen Beta gibt es außerdem Verbesserungen für Zusammenarbeit, Color Grading und Performance. After Effects (Beta) bekommt weitere Funktionen für Multi-Frame Rendering und Character Animator (Beta) hilft Einsteiger:innen, einfacher in die Welt der Animation zu starten.

Den ausführlichen Pfeiffer Report zur Zeitersparnis von Sprache zu Text findet ihr hier.

Sprache zu Text in Premiere Pro

Im Wettstreit um Aufmerksamkeit haben Untertitel einen klaren Mehrwert. Daten zeigen, dass Zuschauer:innen untertitelte Videos länger ansehen und sich besser an deren Inhalte erinnern können – inklusive Werbung. Videos mit mitgelieferten Untertiteln (zum Beispiel mit SRT-Files) haben zudem ein höheres Rating in Suchergebnissen, weil ihr Inhalt besser durchsuchbar ist. Und: Ein Fünftel aller Erwachsenen weltweit lebt mit einer Form von Hörverlust. Mit Untertiteln macht ihr eure Videos barrierefreier. Es gibt also viele gute Gründe für Untertitel, aber bisher hat der große Aufwand viele von euch davon abgehalten: Ihr musstet Untertitel entweder manuell erstellen oder zwischen verschiedenen Anwendungen und Services hin und her wechseln.

Mit dem heutigen Release von Premiere Pro ändert sich das: Ihr könnt nun jeden Schritt des Untertitel-Workflows innerhalb einer einzigen Software erledigen. Sprache zu Text automatisiert diese vormals zeitaufwändigen Prozesse und kann euch Stunden an Arbeit sparen – sogar bei einem einzelnen Video. Laut einem neuen Pfeiffer-Report reduziert sich mit Sprache zu Text und dem neuen Untertitel-Workflow die Erstellung von Transkript und Untertiteln bei einem 5-minütigen Video um 75%, was eine Zeitersparnis von 52 Minuten bedeutet. Gleichzeitig habt ihr die volle kreative Kontrolle über das Ergebnis, die Darstellung der Untertitel lässt sich frei anpassen und eigene Presets speichern. Die Kombination von Sprache zu Text bietet sogar noch mehr Vorteile: Ihr könnt jetzt nach gesprochenem Text suchen und direkt zur richtigen Stelle in der Timeline springen.

Sprache zu Text unterstützt 13 Sprachen und Tester:innen quer durch Deutschland haben bestätigt, dass auch deutsche Videos sehr gut transkribiert werden. Natürlich könnt ihr trotzdem manuelle Anpassungen machen, indem ihr den transkribierten Text per Doppelklick auswählt. Nach dem Transkribieren erstellt Sprache zu Text automatisch Untertitel auf der Timeline. Die Machine Learning-Technologie von Adobe Sensei erkennt dabei Geschwindigkeit und Rhythmus der Sprache, um die Untertitel genau richtig zu platzieren. Wenn die Wörter auf der Timeline sind, könnt ihr sie in Essential Graphics frei gestalten.

Sprache zu Text ist in Abos von Creative Cloud enthalten (sowohl im Abo mit allen Apps als auch im Einzel-Abo von Premiere Pro) und wir freuen uns, dass ihr mit diesem Feature noch mehr aus eurem Video-Content herausholen könnt.

Premiere Pro auf Macs mit M1

Mit den Video-Programmen von Adobe holt ihr das beste aus der neusten Hardware heraus. Mit nativer Unterstützung für Macs mit M1 läuft Premiere Pro fast 80 Prozent schneller als vergleichbare Intel-basierte Macs (siehe Premiere Pro Beta für Apple M1: So schnell wie nie zuvor). Neben Premiere Pro sind jetzt auch Media Encoder und Character Animator M1-nativ – Premiere Rush und Audition übrigens schon seit April beziehungsweise Mai. M1-Unterstützung für After Effects kommt im Laufe des Jahres in die öffentliche Beta, Integrations-Features wie Dynamic Link oder Animationsvorlagen (MOGRTs) wurden bereits auf M1 aktiviert.

Mehr Details: Neuerungen in Premiere Pro 15.4 and Character Animator 4.4.

Multi-Frame Rendering in After Effects (Beta)

Mit Multi-Frame Rendering (MFR) wird die Architektur von After Effects modernisiert, um die Vorteile von Mehrkern-Prozessoren besser zu nutzen – mit bis zu 3x schnellerer Performance. Neu in After Effects (Beta) sind das MFR-Rendering der Vorschau und spekulatives Rendering: After Effects erkennt automatisch, wenn euer System inaktiv ist und nutzt die Zeit, Kompositionen vorzurendern. Mehr Informationen zu den neusten MFR-Features findet ihr in diesem Blog-Post.

Body Tracker und Puppet Maker in Character Animator (Beta)

Immer mehr Kreative nutzen animierte Inhalte, um ihre Zielgruppe zu erweitern und die Interaktion zu erhöhen – das zeigt die wachsende Zahl von Animationsvideos auf Plattformen wie Instagram und TikTok. Neue Features in der öffentlichen Beta machen es euch jetzt einfacher, den ersten Schritt in Richtung Animation zu machen. Auch für erfahrene Nutzer:innen werden Workflows schneller und machen mehr Spaß.

Mit dem Body Tracker (öffentliche Beta) könnt ihr eure Marionetten („Puppets“) mit Bewegungen und Gesten animieren – sogar ohne jegliches Wissen über Animation und Keyframes und ohne zusätzliches Equipment für Body-Tracking. Bewegt euch vor der Kamera und eure Marionette bewegt sich mit, unterstützt durch Adobe Sensei.

Puppet Maker (öffentliche Beta) macht es einfach, Charaktere zu erstellen, auch wenn ihr euch nicht in Photoshop, Illustrator oder mit Körper-Rigging auskennt. Wählt aus einer Vielzahl von Charakter-Styles aus und passt Eigenschaften wie Frisuren, Hauttöne und Accessoires ganz einfach an.

Dank des nativen Supports für Macs mit M1 ist die Echtzeitapplikation Character Animator noch schneller geworden und liefert Performance im Workstation-Niveau sogar auf kompakten Geräten. Der Import von Marionetten und Artworks ist jetzt doppelt so schnell und der Wechsel zwischen Arbeitsbereichen ist bis zu 3x schneller als mit vergleichbaren Macs der Vorgänger-Generation.

Entdeckt die neuen Features in der öffentlichen Beta

Die öffentliche Beta gibt euch die Möglichkeit, neue Features schon während ihrer Entwicklung zu testen und euer Feedback mit den Produktteams von Adobe zu teilen. Die größeren Neuerungen in den Beta-Versionen sind aktuell der neue Import/Export-Workflow in Premiere Pro (Beta), Multiframe-Rendering in After Effects (Beta) und die neuen oben beschriebenen Features in Character Animator (Beta). Ihr könnt die Beta einfach über den „Beta-Applikationen“-Tab in eurer Creative Cloud Desktop-App installieren – risikofrei und parallel zur Release-Version.

Probiert Sprache zu Text noch heute aus

Sprache zu Text ist ab heute in Premiere Pro 15.4 verfügbar. Installiert das Update in der Creative Cloud Desktop-App und probiert Sprache zu Text, die neuen Features zum Gestalten von Titeln und Untertiteln und Performance-Verbesserungen wie eine schnellere Szenenbearbeitungs-Erkennung. Wenn ihr schon mit einem Mac mit M1 arbeitet, erlebt Premiere Pro und Character Animator auf der neusten Hardware.

Topics: Aktuelles, Video,

Products: Creative Cloud, After Effects, Premiere Pro,