Das solltest du über Adobe Generative Credits wissen

Generative KI in Adobe Firefly und zahlreichen Creative-Cloud-Anwendungen unterstützt eure kreativen Workflows von einer ersten Idee bis zur finalen Version. Mit KI könnt ihr Bilder, Vektorgrafiken, Videos und Audioinhalte erstellen oder euer vorhandenes Material verändern. Während der Nutzung verbraucht ihr je nach Funktion und Aufwand in unterschiedlichem Umfang Generative Credits.

Was sind Generative Credits und warum gibt es sie?

Generative Credits machen die Nutzung generativer KI-Funktionen nachvollziehbar. Bei bestimmten Funktionen werden Credits vom verfügbaren Kontingent abgezogen. Eine einfache Bildgenerierung benötigt zum Beispiel weniger Credits als die Erstellung eines Videos oder die Übersetzung einer längeren Tonspur. Welche Kontingente euch zur Verfügung stehen und ob Credits anfallen, hängt vom gebuchten Abo, der genutzten Funktion und dem verwendeten KI-Modell ab.

Für welche Funktionen werden Generative Credits verwendet?

Ihr könnt die generativen KI-Funktionen von Adobe Firefly entweder direkt via Web oder App nutzen oder über eine der vielen Creative Cloud-Anwendungen, in die Firefly eingebunden ist. Dazu gehören zum Beispiel:

Standard- und Premiumfunktionen: Wie werden Generative Credits abgerechnet?

Wie viele Credits für eine Aufgabe benötigt werden, wird nicht pauschal pro Datei berechnet, es hängt vom jeweiligen Abo und der genutzten Funktion oder dem KI-Modell ab. Unterschieden wird dabei in Standard- und Premiumfunktionen:

Standardfunktionen können bei ausgewählten Abos ohne Verbrauch von Generative Credits unbegrenzt genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise viele Bildgenerierungsfunktionen mit Firefly-Modellen oder das Generative Füllen in Photoshop. Je nach Abo und Funktion können jedoch auch Standardfunktionen Credits verbrauchen. Das ist etwa der Fall, wenn ihr bestimmte generative Funktionen mit einem Abo nutzt, das keine unbegrenzte Nutzung vorsieht.

Premiumfunktionen wie bestimmte Video- und Audiofunktionen oder ausgewählte Partnermodelle verbrauchen immer Generative Credits. Wie viele Credits anfallen, hängt von der Funktion, dem Modell und der Ausgabe ab – zum Beispiel von Auflösung, Dauer oder Umfang. So benötigt die Erstellung eines fünf Sekunden langen Videos beispielsweise mehr Credits als eine einzelne Bildgenerierung. Auch bei der Übersetzung einer längeren Tonspur kann die Dauer den Credit-Verbrauch beeinflussen. Wie viele Credits jeweils anfallen, wird euch in der jeweiligen Funktion angezeigt.

Wichtig zu wissen: Generative Credits sind nicht dasselbe wie Adobe-Stock-Credits und lassen sich nicht gegeneinander austauschen. Euer verfügbares Kontingent an Generative Credits wird monatlich zum Abrechnungsdatum erneuert. Die nicht verbrauchten Credits werden dabei nicht in den nächsten Zeitraum übertragen.

Partnermodelle in Adobe Firefly

Neben den eigenen Firefly-Modellen stellt Adobe euch ausgewählte Modelle von Partnern bereit, deren Nutzung unter die Premiumfunktionen fällt und Generative Credits verbraucht. Die Höhe des Verbrauchs variiert je nach Modell, Ausgabe und Auflösung. Verfügbar sind beispielsweise Modelle von Google, OpenAI, ElevenLabs oder Kling AI. Die verschiedenen Modelle bieten einen unterschiedlichen Fokus für Stil, Bewegung oder Sprachqualität, sodass ihr für eure individuelle Aufgabe auch das passende Match finden könnt.

Wie erhalte ich Generative Credits?

Generative Credits sind in verschiedenen Adobe-Abos enthalten, darunter Creative-Cloud-, Foto-, Firefly- und weitere Einzelprodukt-Abos, die Höhe eures Credit-Kontingents hängt vom gewählten Tarif ab. Wenn ihr euer monatliches Guthaben aufgebraucht habt, könnt ihr entweder bis zur nächsten Erneuerung warten oder zur Erweiterung ein größeres Firefly-Abo beziehungsweise ein ergänzendes Credit-Add-on-Abo abschließen. Den Stand eurer Credits könnt ihr jederzeit im Adobe-Konto oder direkt in der jeweiligen App einsehen.

Mit Generative Credits könnt ihr generativen KI-Funktionen in Firefly und der Creative Cloud angepasst an euren persönlichen Bedarf gezielt einsetzen und nutzen – für schnelle Ideenfindungen, erste Musteranfertigungen oder die Ausarbeitung hochwertiger Inhalte. Weitere Informationen findet ihr in unserem ausführlichen FAQ. Da sich Modelle und Kontingente ändern können, lohnt sich außerdem ein Blick auf die aktuellen Informationen im Adobe-Konto und auf den offiziellen Adobe-Seiten.